Aktuelle Projeke

Game Changer

Kompetenztraining gegen Antisemitismus im Sport

Wie bekämpfen wir Antisemitismus im und durch Sport nachhaltig? Gemeinsam mit what matters, entwickeln wir die Bildungsarbeit gegen Antisemitismus im Sport weiter: mit einem spezifischen Qualifizierungscurriculum für den organisierten Sport. Damit bilden wir Multiplikator*innen aus und machen antisemitismuskritische Bildungsangebote langfristig für alle Interessierten im Sport zugänglich. 

Um den aktuellen Stand der Bildungsarbeit zu erfassen, analysieren wir bestehende Angebote und Ausbildungsprogramme sowohl von Sportorganisationen (Vereinen und Verbänden) als auch von NGOs. Wir untersuchen dabei: Wie können sich Menschen im Sport derzeit mit dem Thema Antisemitismus auseinandersetzen? Welche Ansätze werden bereits verfolgt und wo gibt es ungedeckte Bedarfe? 

In über 20 Pilot-Schulungen übertragen wir antisemitismuskritische und historisch-politische Bildungsansätze in die Strukturen des organisierten Sports. 

Wir entwickeln bestehende Bildungsangebote weiter und konzipieren ergänzende Module. Dabei lassen wir uns durch Sozialwissenschaftler*innen des Instituts für Sportwissenschaften der Georg-August-Universität Göttingen wissenschaftlich begleiten und analysieren die Wirkung der Maßnahmen.

Unser Angebot:

Workshop „Ausschluss vor dem Gesetz“

Ausgehend von der Geschichte des eigenen Vereins verdeutlicht der Workshop Ausprägungen von Ausschluss und Antisemitismus im und durch den Sport in Geschichte und Gegenwart (halb- oder ganztägig).

Teilnehmende beschäftigen sich mit dem Geschehen des 7. Oktobers und  diskutieren die Dynamiken und Folgen, die daraus in Deutschland und  im Sport entstanden sind (halb- oder ganztägig).

Anschließend an einen Vorbereitungsworkshop setzen sich Teilnehmende an  den Orten nationalsozialistischer Verfolgung in Deutschland und Polen mit der  Geschichte des eigenen Vereins, verfolgter Vereinsmitglieder und Athlet*innen  sowie deren Relevanz in der Gegenwart auseinander (mehrtägig). 

Zusätzliche Angebote von Zusammen1:

Workshops

Wie funktionieren Antisemitismus und Diskriminierungen im Sport und Gesellschaft? Wie erkenne ich sie und was kann ich dagegen tun? (1,5–4 Stunden).

Lernen über jüdisches Leben und Antisemitismus im Sport und dabei immer in Bewegung bleiben (60–120 Minuten).

Die Angebote richten sich insbesondere an Trainer*innen, Schiedsrichter*innen, Funktionär*innen, haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen von Sportverbänden, Profi- und Breitensportvereinen sowie Fanorganisationen. 

Die Ergebnisse aller Schritte fließen ein in ein Curriculum, das passgenau auf die Strukturen des organisierten Sports aufgebaut ist. Damit schaffen wir eine Grundlage, um fortan Aus- und Weiterbildungsangebote in Anlehnung an bestehende Ausbildungsstrukturen des Sports anzubieten. Das Curriculum wird Ende 2026 veröffentlicht. 

Das Projekt Game Changer wird im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) im Rahmen einer Sonderausschreibung aus dem Jahr 2025 gefördert.

Du bist daran interessiert, dass wir mit Deinem Team eine ganze Trainingseinheit nach unserem Konzept durchführen oder möchtest dich als Übungsleiter:in ganz einfach unserem Projekt anschließen, dann melde dich ganz einfach bei uns!