Verändern

Vertrauen aufbauen, Betroffene stärken

Antisemitismus eindämmen

Die verbindende Wirkung des Sports in die Gesellschaft kann von unschätzbarem Wert sein. Sie entfaltet sich aber nur, wenn wir zusammen für unsere Werte einstehen, unsere Maßnahmen bündeln und nachhaltig agieren. Unser Projekt ist ganzheitlich angelegt und zielt auf Verbesserungen bei der Prävention, Meldung und Nachbearbeitung diskriminierender Vorfälle im Sport.

Erst wenn das Ausmaß des Problems besser dokumentiert wird, können entsprechende Maßnahmen zur Eindämmung von Antisemitismus im Sport erarbeitet werden. Die Bedingungen für ein besseres Reporting antisemitischer Vorfälle im Sport besteht zum einen darin, die Betroffenen zu bestärken, den Vorfall zu melden und Vertrauen in die Institutionen aufzubauen. Zum anderen müssen die Institutionen sich dem Problemfeld verstärkt annehmen und für Betroffene sichtbarer werden, um den Meldeprozess so niedrigschwellig wie möglich anzubieten.

Multiplikation der Inhalte:
Zusammen1 senisbilisiert und klärt über Antisemitismus auf. Sowohl auf personeller als auch institutioneller Ebene können diese Grundsätze vermehrt und weitergegeben werden und so ein Netzwerk bilden, das eine Multiplikation unserer Inhalte verfolgt.

Die personelle Ebene – Bewusstsein schaffen und Haltung vermitteln

Wir wollen die Beteiligten auf und neben dem Sportplatz für das Thema erreichen. Antisemitismus, Hass und Hetze dürfen nicht unwidersprochen bleiben! Deshalb wollen wir im Vorfeld für die Themen sensibilisieren und für den Umgang mit Vorfällen klare und einfache Handlungsstrategien aufzeigen.

Die institutionelle Ebene – Überführung in Regelstrukturen

Gemeinsam mit Netzwerkpartner:innen inner- und außerhalb des Sports wollen wir Veränderungen anstoßen und deren Überführung in Regelstrukturen bewirken. Konkret wollen wir u.a. folgende Punkte erreichen:

– Einführung präventiver Bildungsprojekte auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse

– Ausdifferenzierung der Diskriminierungsmeldungen in den digitalen Spielberichten der Schiedsrichter:innen anhand einer Vorauswahl (z.B. zwischen einem antisemitischen und einem antiziganistischen Vorfall)

– Funktionierende Verweisberatung zwischen den Sportgerichten und zivilgesellschaftlichen Institutionen, insbesondere bei der Umsetzung „Pädagogischer Sanktionen“

– Einfache Vorfallsmeldung, die nicht von mehreren Gliedern einer Kette abhängig ist

– Flächendeckende Anerkennung und Umsetzung der IHRA-Definition im organisierten Sport

Du bist daran interessiert, dass wir mit Deinem Team eine ganze Trainingseinheit nach unserem Konzept durchführen oder möchtest dich als Übungsleiter:in ganz einfach unserem Projekt anschließen, dann melde dich ganz einfach bei uns!

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